Quelle: Wikipedia
Geschichte der Immanuelkirche
Die Immanuelkirche wurde nach Plänen des Wuppertaler Architekten Arno Eugen Fritsche (1858-1939) gebaut und 1908 eingeweiht.
Als Ziegelbau errichtet und mit bossierten Quadern aus Westerwälder Granit ummantelt steht dieser Kirchbau beispielhaft für den Übergang vom Historismus zur Moderne: Rundbögen und Würfelkapitelle zitieren noch romanische Elemente, doch die Asymmetrie der Schauseite mit links eingestelltem Turm und rechts überdachtem Seiteneingang verweist auf den Jugendstil.
Der Innenraum ist flächendeckend im Jugendstil ausgemalt. Altar mit Taufstein, Kanzel und Orgel bilden durch ihre gestaffelte Anordnung ein monumentales Ensemble und zeugen von protestantischem Selbstbewusstsein an der Wende zum 20. Jahrhundert.
Die halbrunden Fenster auf der West- bzw. Ostseite der Kirche sind in Gestaltung und Größe einmalig in Deutschland.
Zwischen 1980 und 1988 wurde die Kirche von Grund auf saniert und die Jugendstilausmalung originalgetreu restauriert.
1983 wurde die Immanuelkirche unter Denkmalschutz gestellt, 2015 in die „Route der Industriekultur, Sakralbauten“ aufgenommen.
- Kirchenführungen nach Vereinbarung Kontakt über das Gemeindebüro (0231 / 61 97 77)